Denkmal der Grauen Busse

Vergessene Gräber und falsche Daten

6. September 2017, 19:30 – 21:00 Uhr

Vergessene Gräber und falsche Daten – die Opfer der NS-“Euthanasie” auf dem Frankfurter Hauptfriedhof.
Ein Vortrag von Christoph Schneider, AK Zwangssterilisation und NS-“Euthanasie” in Frankfurt

Veranstaltung:
Vergessene Gräber und falsche Daten

Datum:
6. September 2017, 19:30 – 21:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Haus am Dom, Domplatz 3 , Frankfurt, 60311
Tel. 069 800 87 180

Website:
www.hausamdom-frankfurt.de

Das Gräberfeld der NS-“Euthanasie”-Opfer

10. September 2017, 15:00 – 17:00 Uhr

Führung zur Gräberanlage und zum Ehrenmal für Opfer des Nationalsozialismus auf dem Hauptfriedhof mit Christoph Schneider und Dr. Thomas Bauer.

Veranstalter: Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. und Institut für Stadtgeschichte

Veranstaltung:
Das Gräberfeld der NS-“Euthanasie”-Opfer

Datum:
10. September 2017, 15:00 – 17:00 Uhr

Veranstalter:
Institut für Stadtgeschichte

Veranstaltungsort:
Frankfurter Hauptfriedhof Neues Portal
Eckenheimer Landstraße 194, Frankfurt, 60320
Tel. 069 21 23 8425
E-Mail: info.amt47@stadt-frankfurt.de

Website:
www.stadtgeschichte-ffm.de

“Euthanasie” und Hirnforschung: Die Ermordung von Geisteskranken in der NS-Zeit und der Missbrauch der Opfer durch die Wissenschaft

12. September 2017, 15:00 – 17:00 Uhr

Die Ermordung von Geisteskranken, die sogenannte “Euthanasie” begann 1939, und bis 1945 wurden 260.000 Patienten ermordet. Hirnforscher entnahmen bei mehreren Tausend dieser Opfer die Gehirne und nutzten sie ohne Skrupel für ihre Forschung. Erst 1990 wurden die Hirnpräparate beerdigt.

Vortrag: Prof. Dr. Heinz Wässle, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt/Main

Veranstaltung:
“Euthanasie” und Hirnforschung: Die Ermordung von Geisteskranken in der NS-Zeit und der Missbrauch der Opfer durch die Wissenschaft

Datum:
12. September 2017, 15:00 – 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Gesundheitsamt Frankfurt Auditorium
Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt am Main
Tel. 069 21 23 45 02
matthias.roos@stadt-frankfurt.de

Website:
www.gesundheitsamt.stadt-frankfurt.de

Mit Grauen Bussen in die Tötungsanstalten
Vortrag und Diskussion mit Götz Aly

13. September 2017, 19:30 – 22:00 Uhr

Deutschland 1940 – 1945: Ärzte in Psychiatrien entschieden über “lebenswertes” und “lebensunwertes Leben”. Sie entschieden, wer von den Grauen Bussen abgeholt und in die Tötungsanstalten gefahren wurde. Das systematisch organisierte Morden hatte einen Decknamen: “Aktion T4”. Es ist die Abkürzung der Berliner Adresse Tiergartenstraße 4. Hier haben Nationalsozialisten die Ermordung von mehr als 70.000 kranken Menschen und Menschen mit Behinderung geplant.

Wie war die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen in der NS-Zeit möglich? Wie und warum haben die psychiatrischen Einrichtungen dabei “mitgewirkt”? Und was haben die Angehörigen erfahren? Diesen Fragen stellt sich der Historiker und Journalist Götz Aly in seinem Vortrag.

In der anschließenden Diskussion stehen Bezüge zu den gegenwärtigen Entwicklungen im Fokus. Der Beitrag soll sensibilisieren, wo auch heute noch Voraussetzungen für „Graue Busse“ gegeben sind und möglicherweise neue geschaffen werden.

Veranstaltung:
Mit Grauen Bussen in die Tötungsanstalten
Vortrag und Diskussion mit Götz Aly

Datum:
13. September 2017, 19:30 – 22:00 Uhr

Veranstalter:
frankfurter werkgemeinschaft e.V (fwg)
Stadtbücherei Frankfurt am Main
Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main

Veranstaltungsort:
Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main
Hasengasse 4, 60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 21 23 80 80

Website:
www.fwg-net.de/veranstaltungen/goetzaly
www.stadtbuecherei.frankfurt.de