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Mit Grauen Bussen in die Tötungsanstalten – Vortrag und Diskussion mit Götz Aly

13. September, 19:30 - 22:00

Deutschland 1940 – 1945: Ärzte in Psychiatrien entschieden über „lebenswertes“ und „lebensunwertes Leben“. Sie entschieden, wer von den Grauen Bussen abgeholt und in die Tötungsanstalten gefahren wurde. Das systematisch organisierte Morden hatte einen Decknamen: „Aktion T4“. Es ist die Abkürzung der Berliner Adresse Tiergartenstraße 4. Hier haben Nationalsozialisten die Ermordung von mehr als 70.000 kranken Menschen und Menschen mit Behinderung geplant.

Wie war die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen in der NS-Zeit möglich? Wie und warum haben die psychiatrischen Einrichtungen dabei „mitgewirkt“? Und was haben die Angehörigen erfahren? Diesen Fragen stellt sich der Historiker und Journalist Götz Aly in seinem Vortrag.

In der anschließenden Diskussion stehen Bezüge zu den gegenwärtigen Entwicklungen im Fokus. Der Beitrag soll sensibilisieren, wo auch heute noch Voraussetzungen für „Graue Busse“ gegeben sind und möglicherweise neue geschaffen werden.

Datum:
13. September
Zeit:
19:30 - 22:00
Veranstaltungskategorien:
,
Webseite:
http://www.fwg-net.de/veranstaltungen/goetzaly

Veranstaltungsort

Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main
Hasengasse 4
Frankfurt am Main, 60311
Telefon:
069 21 23 80 80
Webseite:
www.stadtbuecherei.frankfurt.de

Veranstalter

frankfurter werkgemeinschaft e.V (fwg)
Stadtbücherei Frankfurt am Main
Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main